Heilpraktiker-Überprüfung

Wie läuft die Heilpraktiker-Überprüfung

Wann darf ich die Heilpraktiker-Überprüfung absolvieren?

Frühestens mit 25 Jahren. Dazu benötigen Sie folgendes:
  • Hauptschulabschluss
  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge
  • Gesundheitszeugnis

Wie läuft die Heilpraktiker-Überprüfung ab?

Deutschlandweit finden jährlich im März und im Oktober die Heilpraktiker-Überprüfungen statt. Diese bestehen aus einer schriftlichen und einer mündlich-praktischen Prüfung. Die schriftliche, zweistündige Prüfung findet zuerst statt. Hier müssen von 60 Multiple-Choice-Fragen mindestens 45 korrekt beantwortet werden. Ist dies geschafft, steht 1-3 Monate später die mündlich-praktische, ca. einstündige Überprüfung an. In dieser wird der Kandidat alleine oder zusammen, maximal vier Personen, auf sein Wissen und Können geprüft. Wer durchfällt, darf die Überprüfung beim nächsten Termin wiederholen, und das so oft er will.


Welche Inhalte werden bei der Heilpraktiker-Überprüfung abgefragt?

Der Prüfling muss nachweisen, dass er über die rechtlichen Rahmenbedingungen des Heilpraktiker-Berufes in Deutschland gut Bescheid weiß und die für ihn geltenden wichtigsten Gesetzte (v.a. Heilpraktikergesetz, Patientenrechtegesetz, Heilmittelwerbegesetz, Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) kennt und versteht. Er muss um seine medizinrechtlichen Grenzen wissen und seine persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zutreffend einschätzen können. Im Bereich der Qualitätssicherung sind die Grundregeln der Hygiene einschließlich Desinfektions- und Sterilisationsmaßnahmen relevant, ebenso das Bewusstsein um die Wichtigkeit eines soliden Qualitätsmanagements und einer sauberen Dokumentation bei der Berufsausübung. Notfallsituationen und lebensbedrohliche Zustände müssen erkannt und angemessenen erstversorgt werden können. Kommunikativ muss der Prüfling die Fachterminologie rund um den Heilpraktiker-Beruf beherrschen. Medizinische Kenntnissen: Vor allem werden abgefragt Anatomie, pathologische Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie und Pharmakologie. Auch Themen wie allgemeine Krankheitslehre sowie akute und chronische Schmerzzustände stehen auf dem Überprüfungsplan. Der Antragsteller muss belegen, dass er genügend Kenntnisse zur Erkennung und Behandlung physischer und psychischer Erkrankungen bei Patienten aller Altersgruppen besitzt. Ärztliche Befunde müssen verstanden und bewertet, vollständige, umfassende Anamnesen inkl. psychopathologischem Befund erhoben, Diagnosen mit Behandlungsvorschlägen (die keine Gefährdung der Patientengesundheit erwarten lässt) erstellt und durchgeführt werden können.


Was kostet die Heilpraktiker-Überprüfung?

Im Schnitt zwischen 300 und 600 €. Die Kosten variieren von Bundesland zu Bundesland und enthalten alle anfallenden Prüfungs- und Personalgebühren.

Zur Heilpraktiker Ausbildung

Prüfungsfragen

Die offizielle Heilpraktikerprüfung nach der Ausbildung

Die offizielle Heilpraktikerprüfung findet sowohl schriftlich wie auch mündlich statt. Die Schriftliche besteht aus 60 Multiple-Choice-Fragen, von denen innerhalb von 120 Minuten mindestens 45 richtig beantwortet werden müssen. Als Heilpraktiker in Ausbildung mit anvisierter schriftlicher Prüfung beim Gesundheitsamt ist es außerordentlich wichtig, im Vorfeld – schon während des Studium – so viele Prüfungsfragen wie möglich durchzuspielen, Wissen so zu festigen und sich in die Prüfungsmaterie einzuarbeiten. Die Paracelsus Prüfungstrainer APP bietet genau das. Nutzen Sie den kostenfreien Service und simulieren Sie schriftliche Heilpraktiker-Multiple-Choice-Prüfungen, so oft sie wollen. Im Archiv befinden sich zig tausende Fragen, zusammengestellt von erfahrenen Heilpraktikern und Prüfern, die alle prüfungsrelevanten Themen aufgreifen und abfragen. Viele davon sind Original Prüfungsfragen, andere speziell für diesen Lernzweck zusammengestellt. Üben und lernen Sie mit den Fragen so oft, wann und wo immer sie wollen, und bereiten sich so optimal auf die schriftliche Heilpraktiker-Multiple-Choice-Überprüfung vor.

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Heilpraktiker/innen arbeiten ganzheitlich

Warum führt immer mehr Menschen der Weg zum Heilpraktiker? Weil sie über den Tellerrand hinausschauen und nicht nur das Symptom therapieren, sondern auch die Ursachen beleuchten, die meist zu dem Krankheitssymptom / den Krankheitssymptomen geführt haben. Anstatt der oft nebenwirkungsstarken Schulmedizin nutzen Heilpraktiker bewährte alte Heilverfahren, die sie mit den Erkenntnissen und Errungenschaften der modernen Wissenschaften gezielt kombinieren. Nicht die körperliche Symptomatik alleine wird unter die Lupe genommen, sondern die gesamte Lebenssituation des Patienten, zu der auch seine psychische und emotionale Verfassung zählt. Heilpraktiker schenken ihren Patienten Zeit. Die Anamnese dauert nicht wie in klassischen Hausarztpraxen 3-5 Minuten, sondern oftmals 45-60 Minuten und länger. Heilpraktiker hören ihren Patienten genau zu und erfahren einiges über deren Lebensführung und Lebenssituation, zwei essentielle Faktoren innerhalb der ganzheitlichen Betrachtungsweise. All dies führt dazu, dass Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker oft auf den ersten Blick verborgene Zusammenhänge erkennen kann, die für das Leid und die Genesung des Patienten wichtige Informationen bereitstellen. Jetzt weiterlesen: Welche ist die richtige Heilpraktikerschule?

Die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie

Neben dem normalen Heilpraktiker, der alternativmedizinisch arbeitet, gibt es auch die Möglichkeit sich auf den Bereich der Psychotherapie zu spezialisieren. Seit 1993 ist es möglich eine sektorale Erlaubnis zu erwerben, um als „Psychotherapeutischer Heilpraktiker“, auch genannt "Heilpraktikerin für Psychotherapie", tätig zu werden. Die Bezeichnung "Psychotherapeutin" darf allerdings nicht verwendet werden, weil sie geschützt ist. Weitere Informationen zu dem Berufsbild Heilpraktiker Psychotherapie und der Ausbildung zum Heilpraktiker Psychotherapie finden Sie hier: https://www.ausbildungheilpraktikerpsychotherapie.de

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